Kanada / USA

ausgebucht2Reisetermin:
vom 9. September bis 2. Oktober 2016

Belegung:
rotdie Reise ist leider bereits ausgebucht

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Große Rocky-Mountain-Rundreise inklusive Besuch der Grand Tetons, des Yellowstone und des Glacier-Nationalparks in den USA.

Reist mit uns zu einer der schönsten Berglandschaften dieser Erde: zu den „KANADISCHEN ROCKY MOUNTAINS“. Lasst Euch verzaubern und taucht mit uns ein in diese magische Landschaft aus mit Gletschern bedeckten Berggipfeln, türkisfarbenen Seen, Flüssen und Wasserfällen, tiefen Schluchten und Tälern. Und wenn am frühen Morgen oder Abend die Berge und die umliegende Landschaft in ein magisches Licht getaucht wird und Ihr in der Ferne die Wölfe heulen hört und auf den Lichtungen die wilden Tiere seht, werdet Ihr alles um Euch herum vergessen und ein Teil dieser Szene werden.


Unsere Reiseroute:


Zu einer solchen Reise gehören auch die "passenden" Unterkünfte, viele davon urige und komfortable Lodges mitten in den Nationalparks.
Grand Tetons Wir beginnen die Reise (da wir einen Splitflug nehmen, Fahrer jedoch ausgenommen, da die Jeeps in Calgary angemietet werden) direkt in der Nähe von Jackson Hole im Grand Teton Nationalpark. Schon die ersten zwei Übernachtunge DSC8667n auf der Heart Six Ranch sind ein absoluter Traum! Anschließend geht's in den Yellowstone Nationalpark mit seinen Geysiren und farbenprächtigen Schwefeltöpfen, den wir drei Tage erkunden. Eine Übernachtung direkt am Old Faithful gehört da unbedingt dazu!

Danach fahren wir zum „GLACIER NATIONALPARK“, wo wir am St. Mary Lake übernachten werden. Der von hohen Gipfeln eingerahmte See ist mit der darin liegenden Insel Goose Island ein sehr fotogenes Motiv. Über eine der schönsten Straßen der USA, der „GOING TO THE SUN ROAD“, geht es zum Lake McDonald, wo wir in der Lodge eine Nacht verbringen. Diese Straße bietet immer wieder Atem beraubende Blicke auf tiefe Täler und hohe Berge. Am Logan Pass geht  DSC9185es über den Hanging Garden Walk zum Hidden Valley Overlook mit seinem spektakulären Blick auf den Hidden Lake, der tief unten im Tal liegt. Hier oben halten sich auch viele Tiere auf wie beispielsweise Schneeziegen und Murmeltiere. Weiter Richtung Lake McDonald geht es noch vorbei am Avalanche Creek mit der dazu gehörigen Schlucht. Am Ende der "Going to the Sun Road" übernachten wir in der Lake McDonald Lodge und fotografieren (gerne auch mit Zeitraffer) den Sonnenuntergang am See.

Auf unserem Weg Richtung Kanada machen wir Halt am Many Glacier, um danach über den Chief Mountain International Highway wieder die Landesgrenze nach Kanada zu überqueren - zum Waterton Lake Nationalpark. Vorbei geht es am Prince of Wales Hotel nach Waterton Townsite. Über den Akamina Parkway geht es zum Cameron Lake, der zum Teil in den USA liegt. Auf dieser Fahrt kann es schon passieren, dass einem ein Elch (Moose) über den Weg läuft. Über den Red Rock Canyon Parkway geht es zum gleichnamigen C DSC9995anyon. Dieser blutrote Canyon ist besonders beeindruckend, wenn er richtig nass ist und die Steine in einem kräftigen Rot leuchten. Auf diesem Parkway hat man immer wieder beeindruckende Blicke auf weite Täler und Berge. Man sollte hier auch immer ein wachsames Auge auf Tiere haben. Es kann schon sein, dass auf einmal ein Bär in den Hängen oder ein Elch im Fluss steht, aber das gilt natürlich für die gesamte Reise. Dazu möchte ich noch folgendes sagen: „WIR BEFINDEN UNS AUF DIESER REISE IM BÄRENLAND UND ES IST SOMIT ÄUSSERSTE VORSICHT GEBOTEN“! Bitte seid äußerst vorsichtig beim Fotografieren und verzichtet lieber auf ein Bild, bevor etwas passiert. Ein Elchbulle nimmt es mit Allem auf, ganz egal, was es ist und gar keine Chance hat man, wenn ein Bär hinter einem her ist. BITTE IMMER WACHSAM SEIN.

Nachdem wir den Watertown NP verlassen haben, geht es über Kananaskis Country zum Banff Nationalpark. Diese landschaftlich sehr reizvolle Strecke gibt uns einen ersten Eindruck, was uns in den nächsten Tagen erwartet. Über den Trans Kanada Highway 1 fahren wir in den Banff Nationalpark ein. In der Touristenstadt Banff Übernachten wir aber nicht, sondern ziehen die am Johnston Canyon gelegene Logde inmitten der Natur vor. Am nächsten Tag sehen wir uns den Lake Minnewanka, den Tow Jack Lake und den Johnston Lake an. Dieser See wirkt besonders eindrucksvoll bei Gewitterstimmung, wenn die schweren dunklen Wolken am Horizont hängen und die Sonnenstrahlen die Berge in ein unwirkliches Licht tauchen.. Unser Quartier "Johnston Canyon Resort" liegt perfekt im Nationalpark und hat ein gutes Restaurant dabei.

Über den Tunnel Mountain besuchen wir noch das "Schloss in den Bergen“, das Banff Springs Hotel. Einen tollen Blick auf dieses Hotel hat man an den Bowfalls, unserem nächsten Halt, bevor es über den Highway 1 zum Bow Valley Parkway geht. Dieser Parkway hat einiges an Reizen zu bieten.

 DSC0559Da sind nicht nur die farbenprächtigen Espen, die im Sonnenlicht golden leuchten oder das bunte Feuchtgebiet, das am späten Nachmittag eine guten Kontrast zu den leuchtenden Bergen ergibt oder der Johnston Canyon, eine tief eingeschnittene Schlucht mir mehreren Wasserfällen und Kaskaden, sondern die vielen Überraschungen und Kleinigkeiten, die einem auf dieser nicht so stark befahrenen Strecke nach Lake Luise immer wieder passieren können. Ein Zug, der sich im See spiegelt, ein Grizzly, der neben der Straße steht oder auch ein was weiß ich noch alles ... Sehr eindrucksvoll ist auch der Sonnenuntergang am Castle Mountain, wenn sich die Zinnen dieses einer Burg gleichenden Berges golden färben und sich das Bergmassiv im vorbei fließendem Bow River spiegelt und die pastellfarbenen Töne das Umland in ein magisches Licht hüllen. Von Castle Mountain geht es über die 93 in den Kootenay Nationalpark. Dieser nicht so stark frequentierte Park lohnt, besucht zu werden. Beim Vermilion Pass kann man auf einer Wanderung den Stanless Glacier in Augenschein nehmen. Etwas weiter ist der Marble Canyon, ein absolutes Muss. Am oberen Ende stürzt ein Wasserfall in diese Marmor gleichenden tiefen Schlucht. Ein weiterer Höhepunkt anderer Art sind die roten, orange und senffarbenen Wassertümpel der Paint Pots. Diese außergewöhnliche Naturerscheinung wird auch Sie in Ihren Bann ziehen. Die Numa Falls laden zum Picknick und Wandern ein. Weiter geht die Fahrt am Vermilion River entlang mit immer neuen beeindruckenden Blicken auf das Kootenay Valley. Bei Radium Hot Springs kann man sich etwas stärken, bevor wir denselben Weg wieder zurück fahren, um nach Castle Mountain zurück zu fahren.

Lake Louise ist unser nächstes Ziel, das Juwel im Banff Nationalpark. Vom Chateau Lake Luise aus hat man einen tollen Blick auf den Plain  DSC0515of the Six Glacier und dem See, der je nach Lichteinfall von dunkelblau bis smaragdgrün leuchtet. Dieser See lässt sich in seiner ganzen Pracht und Farbe nur auf einem der Wanderwege genießen. Zu nennen sind hier Plain of Six Glacier und Lage Agnes, in dem der Gletscher bis in den See reicht. Erholen kann man sich im Teehaus, das sich am Ende des Wanderweges befindet. Unser Quartier "Deer Lodge" liegt traumhaft und sehr nahe am Lake Louise.

 DSC0453Ein fotografisches Highlight befindet sich etwas abseits vom Lake Louise, der Moraine Lake. Dieser See hat eine absolut traumhafte Lage und ist einmalig in den Kanadischen Rockies. Eingerahmt von 10 Berggipfeln ergibt sich ein Panorama, das Seinesgleichen sucht, und wenn dann noch frischer Schnee die umliegenden Bäume wie Staubzucker bedecken und die aufgehende Sonne die Bergspitzen in ein warmes Licht tauchen und sich dann das Ganze auch noch in diesem tiefblauen See spiegelt, dann ist das ein Paradies für jeden Fotografen.

Nach Lake Louise geht es auf eine der schönsten Straßen der Welt, den ICEFIELDS PARKWAY. Diese 200 km lange Strecke hat es in sich. Man fährt von einen Highlight zum nächsten. Hinter jeder Kurve und Hügel ein neues Panorama immer wieder neue Eindrücke und Aussichten. Man kann diese Strecke schon x mal gefahren sein und dennoch ist sie immer wieder neu. Ich kann hier nur einen kurzen Einblick geben, denn hier alle aufzuzählen, würde jeden Rahmen sprengen. Wir werden den ICEFIELDS PARKWAY zwei Mal fahren, damit man genug Zeit zum Fotografieren hat.

Los geht es nach dem Lake Louise mit einem ersten Stopp am Herbert Lake, in dem sich der Mount Temple spiegelt. Am Hector Lake Point ist das smaragdgrüne Wasser des gleichnamigen Sees zu sehen. Der Crowfoot Glacier taucht auf der linken Seite auf. Leider hat er schon eine Gletscherzehe durch die Umwelterwärmung verloren. Eine Augenweide ist der Bow Lake. Dieser See ist mit seinem von Gletschern bedeckten Bergmassiv ein Highlight. Bei Bow Summit schon der nächste Höhepunkt. Vom Aussichtspunkt aus hat man einen Atem beraubenden Blick auf diese intensive Farbe des Peyto Lake. Vorbei geht es am Mistaya Lake zum gleichnamigen Canyon. Beim Mistaya Canyon stürzt sich der Fluss mit gewaltiger Kraft in diese tiefschwarze Schlucht. Wer hier ins Wasser fällt, ist verloren (also bitte Vorsicht). Außer der Straße und das ständig wechselnde Panorama ist das Columbia Icefield unser nächstes Highlight. Der Athabasca Glacier ist der best zugängliche Gletscher in den Rockies. Man kommt bis an die Eiskante, aber bitte nicht auf eigene Faust den Gletscher betreten. Besonders beeindruckend ist der S DSC2613onnenaufgang, wenn die umliegenden Berggipfel in einem leuchtenden rot-orange getaucht sind. Am Sunwapta River entlang geht es weiter Richtung Norden mit vielen vielen Fotostopps, denn es gibt immer was zu fotografieren, z. B. Laubfärbungen, die ständig wechselnden Lichtstimmung, um nur einiges zu nennen. Nachdem die Sunwapta Falls hinter uns liegen, geht auch schon zum nächsten Wasserfall, den gewaltigen Athabasca Falls. Mount Edith, ein etwas abgelegener Berggipfel, gehört unbedingt dazu. Zu seinen Füßen liegt eindrucksvoll ein zugefrorener See mit Eisschollen und hoch oben thront der sehr fotogene Angel Glacier. Der Horse Shoe Lake wartet mit perfekten Spieglungen auf. Danach ist Jasper erreicht, was auch das Ende des Icefield Parkway bedeutet. Aber wie schon gesagt: wir fahren ihn ja noch einmal (zurück).

Von Jasper aus gibt es sehr lohnende Ausflüge. Da wäre der Sonnenaufgang am Patricia Lake mit den Pyramid Mountain, wenn die ersten Sonnenstrahlen die Berge zum Leuchten bringen, sich die roten Pastelltöne im See spiegeln. Aus der Ferne ist das Heulen eines Wolfsrudels zu hören; auf den Lichtungen grasen die Rehe und Hirsche, da kann man sagen: „Dieser Tag fängt schon sehr gut an“. Ein weiteres Highlight ist der Maligne Canyon. Diese tiefe Schlucht ist schon sehr beeindruckend. An manchen Stellen ist er so schmal, dass ein Eichhörnchen von einer Seite zur anderen springen kann. Am schönsten ist dieser Canyon aber im Winter, wenn das Wasser zu Eis gefroren ist und der Wasserfall in seiner Bewegung zu einer riesigen Säule erstarrt ist und Sie im Canyon wandern können. Maligne DSC 7888Lake ist ein nächstes Juwel, eingerahmt von einer majestätischen Bergkette, die ihn so einmalig macht und dadurch ein Wunder der Kanadischen Rockies ist. Seine ganze Pracht kann man auf einer 90 minütigen Bootsfahrt erleben. Vorbei geht es an den Dreitausendern. Am südlichen Ende macht das Boot eine 180°-Wende und Ihr könnt dieses einmalige Panorama des größten von Gletscherwasser gespeisten Sees in den kanadischen Rockies voll genießen. Als nächstes folgt das Highlight schlechthin: „Spirit Island“. Diese kleine Insel ist mit ihrer Lage und diesem einmaligen Panorama ein absoluter Traum. Ein Paradies, das jeder fotografieren möchte. Nach diesem einmaligen Erlebnis geht es wieder zurück und man kann diese Bergwelt noch einmal genießen. Auf der Rückfahrt Richtung Jasper machen wir am Medicine Lake, meinem persönliches Highlight, halt. Ein Lake ist er um diese Jahreszeit ja gerade nicht, aber gerade das macht ihn so besonders. Es gibt Fotomotive ohne Ende und wenn dann die Sonne untergeht und das Bergmassiv in ein berauschendes Licht hüllt und sich im restlichen Wasser spiegelt, dann werden Sie mich verstehen.

Wir lassen Jasper und seine Bergwelt nun hinter uns und fahren auf den Icefields Parkway zurück Richtung Banff und weiter in die nicht minder sehenswerten  DSC2723Kootenays. Nach so vielen Bergen, Gletschern, Seen, Flüssen und Wasserfällen geht es zurück nach Calgary.

Auch Ihr werdet nach diesen 3 Wochen verzaubert sein von einer Bergregion, die Ihresgleichen sucht. Ihr werdet viele einmalige Eindrücke mitnehmen und beim Durchsehen Eurer Bilder werdet Ihr diese Reise noch einmal machen und Ihr werdet Euch erinnern an das Geheule der Wölfe, an das Rauschen des Wasser, das Donnern der Wasserfälle, das magische Licht, das die Berge umgibt, den bunten Bäumen und Wiesen, dem Adler, der seine Kreise zieht, dem Elch, der im Wasser nach Nahrung sucht, dem Bären, der durch das Unterholz zieht, und all den anderen Tieren. Ihr werdet diese türkisfarbenen Seen mit ihrer einmaligen Lage vor Augen haben und Euch wünschen: "könnte ich doch länger dort bleiben!"

Euer Reiseleiter Jürgen

Juergen KanadaJürgen Müller

Nikon-Pro Fotograf und Spezialist für Panoramafotografie, Computertechnik und AV-Schauen sowie Adobe Lightroom, zuständig für die fotografische Betreuung und Guide.