Das Ruhrgebiet



"Highlights der Industriekultur"

Workshoptermin:

vom 4. Mai bis 8. Mai 2022

Belegung:
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Der Strukturwandel hat das Ruhrgebiet verändert. Viele Industriestandorte, die früher die wirtschaftliche Blüte des Ruhrgebietes bestimmten, drohten mit den Stilllegungen zu hässlichen Industrieruinen zu werden. Profitiert auf dieser mehrtägigen Tour davon, dass im "Pott" vielen dieser Standorte eine neue Bestimmung gegeben wurde, die für Fotografen echte Highlights bieten - bei Tag und bei Nacht.

Unsere Workshopleiter Dirk und Sabine kennen die Fotospots sehr gut und haben an den verschiedenen Locations schon sehr viele Workshops durchgeführt.

Der Fotoworkshop findet bei jedem Wetter statt. Festes Schuhwerk, Taschenlampe und wetterfeste Kleidung sind angeraten. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind Voraussetzung.

Die maximale Teilnehmerzahl beträgt 8 Personen.

pdfAusschreibung



Ein Fotospot ist der Landschaftspark Duisburg-Nord, liebevoll LaPaDu genannt, auf dem Gelände der ehemaligen Meidericher Eisenhütte. In deren Blütezeit produzierten dort fünf Hochöfen Stahl. Der noch existierende, begehbare Hochofen 5 gewährt Euch nicht nur einen spektakulären Einblick in sein "Inneres", sondern gibt auch auf seiner obersten Plattform in 70 Metern Höhe den Blick auf das ständig pulsierende Ruhrgebiet frei - gerade bei Sonnenuntergang und nachts ein fotografischer Leckerbissen. Aber nicht nur dieses Panorama wird Euch dort faszinieren, sondern auch die spektakulären Lichtinszenierungen auf dem gesamten Areal, die Kunst und Industrieambiente perfekt verbinden.

Erlebt weitere Highlights wie die ehemalige Kokerei Hansa in Dortmund, eine der größten Kokereien im Ruhrgebiet mit ihren imposanten Ofenbatterien oder die Henrichshütte Hattingen mit dem ältesten noch erhaltenen Hochofen im Ruhrgebiet.

Und selbstverständlich führt uns eine Tour nach Essen zum Unesco-Welterbe Zollverein, auf dem das Wahrzeichen des Ruhrgebietes steht: das markante Doppelbock-Fördergerüst der Zentralschachtanlage XII - entworfen von Fritz Schupp und Martin Kremmer, den bedeutendsten Architekten von Bergwerksanlagen des 20. Jahrhunderts.

Aber auch das "alte" Ruhrgebiet lebt noch. Beobachtet und fotografiert "live" die dampfenden und rauchenden Produktionsstätten von Koks und Stahl auf dem Alsumer Berg, einer ehemaligen Schutthalde im Duisburger Norden. Dort werdet Ihr zu Aufnahmen inspiriert, die aus vermeintlich "hässlichen" Motiven eine stimmungsvolle Komposition aus Kontur, Licht und Schatten werden lassen.
 

Eure Workshopleiter:



Dirk John
Freiberuflicher Fotograf, Ruhrgebietskenner und Euer Guide vor Ort

Sabine Schaller-John
Freiberufliche Kommunikatorin und Gästeführerin, zuständig für die Organisation vor Ort